Nächste Ausstellung

ZEICHEN UND WUNDER

Vernissage am 29. November
ab 19 Uhr

optimiert für Firefox und Safari

Erdbeeren mit Pfeffer - Dezember 2011

 

 

KÜNSTLER GESTALTEN ERDBEEREN MIT PFEFFER UND SURREALE FOTOS

 

 

Ostend (if) - Zentral und unübersehbar ein pinkfarbener Würfel, die Ecken sind über Bänder mit Bambusbögen verbunden.
Eine im wahrsten Wortsinn spannende Konstruktion, die Michael Reiter schuf. Weitere, etwas kleinere Würfel in Grün und Gelb findet der Betrachter im Umfeld im Eingangsbereich des Kunstblocks in den Räumen der BellaVista Film im Artemis Haus. In der Hanauer Landstraße 139 (Hof).
Michael Reiter gehört zu den fünf Künstlern, die ihre Werke in der Winterausstellung präsentieren, zu deren Vernissage Kurator Florian Koch eingeladen hatte. Hausherr Claudio Malasomma begrüßte die Gäste, die von Fredi Alberti auf dem Cello bereits musikalisch auf die Ausstellung eingestimmt worden waren. Florian Koch stellte die Künstler und ihre Werke vor.
Ulrich Diekmann, Absolvent der Städelschule, zeigt neun Arbeiten, die man gerne berühren darf, denn der habtische Eindruck ist wichtig. Der Künstler vollzieht in seinen Schleifarbeiten den Malvorgang in umgekehrter Reihenfolge: Er trägt Acrylfarbe auf, schleift die Farbe dann mit verschieden gekörntem Papier und Wasser ab. So entstehen unvorhergesehene, überraschende Bilder.
Ein ähnliches Faible für Streifen und Farbintensität hat Edgar Diehl. Von ihm werden ebenfalls neun Arbeiten gezeigt, darunter das Objekt, das der Ausstellung ihren Titel, Erdbeeren mit Pfeffer, gab. Edgar Diehl, auch er absolvierte die Städelschule, studierte Architektur und betreibt das Industriedenkmal Walkmühle in Wiesbaden, stellt Reliefs und Plastiken aus. Immer wieder wirken die streifig zusammengesetzten Objekte anders, es kommt ganz auf den Blickwinkel an.
Mit Fotoarbeiten ist Philine Dahlström vertreten. In New York geboren, erlernte sie das Goldschmiedehandwerk, malte, gestaltete, fand Anfang der 1990er Jahre zur Fotografie. In ihren Bildern verbindet sie Künstliches und Natürliches, Zufälliges und Arrangiertes. So entstehen surreale, rätselhafte Fotos.
Ebenfalls Fotografien stellt Ute Oosterhaven aus, eine Deutsche, die auf der niederländischen Insel Texel lebt und arbeitet. Sie fotografiert Gebrauchsgegenstände, wählt Details und Beleuchtung so aus, dass etwas Neues, oft Magisches entsteht, das den Gegenstand verschwinden lässt und neue Sichtweisen initiiert.
Mit Malerei hat Michael Reiter begonnen, war Meisterschüler an der Akademie und arbeitet seit vielen Jahren dreidimensional. Seine Objekte sind witzig, sperrig, überraschend. Ein Spiel mit Bambus, Draht und Schirmseide, aus dem leichte und gleichzeitig ausladende Objekte entstehen. Die 39 Arbeiten der fünf Künstler sind bis zum 17. Februar werktags von 10 bis 17 Uhr zu sehen und können natürlich auch gekauft werden.

 

<< zurück